Geschichte von Rövenich
Das Alter Rövenichs
Steinzeitliche Funde
Das genaue Alter Rövenichs ist und bleibt ein Buch mit sieben Siegeln. Aufgrund von Grabungsfunden könnten Bandkeramikerstämme in der Steinzeit (ca. 4.600 Jahre v. Chr.) hier einen Lagerplatz oder eine Bleibe gefunden haben.
Siechhaus / Johanniskapelle
Dort, wo die im 9. Jahrhundert gebaute Aachen-Frankfurter Heerstraße (auch Krönungsstraße genannt) früher die römische Heerstraße Köln – Zülpich – Trier – Reims kreuzte, lag die im 15. Jahrhundert gebaute und zu Rövenich gehörende „Siechenanstalt“.
Der Rövenicher Burgus
Burgus ist eine von den Römern entlehnte germanische Bezeichnung für turmartige kleinere Kastelle der Spätantike (284-565 n. Chr.), die teilweise auch mit einem Außenwerk und umlaufenden Gräben versehen waren.
Rövenich und die Matronen-Verehrung
Die intensive Besiedlung des Zülpicher Raums durch die Kelten wird durch die dortigen Ortsnamen mit der Endung „ich“ bewiesen. Die Keltische Kultur dürfte sich in der Wesensart der Bewohner und in deren Sitten niedergeschlagen haben.
Rövenich und seine Kirche zum hl. Pankratius
Urkundlich wird die Kirche nach 1124 und 1140 ebenfalls im Statutenbuch des Stifts Münstereifel um 1440 erwähnt, wo an zehntpflichtigen Ländereien desselben 4 Morgen genannt werden.
Rövenich und der heilige Pankratius
Seit es in Rövenich eine Kirche gibt, ist diese dem hl. Pankratius geweiht. Wer aber ist eigentlich dieser Pankratius?
Rövenich und seine Dorf- und Wegkreuze
In einem vom katholischen Glauben geprägten fast 900 Jahre alten Dorf gehörten und gehören Kreuze zum Alltag. Dies nicht nur auf dem Friedhof oder im Dorf selber, sondern auch in der Feldflur.
Rövenich und seine Schulen
Das heute, im 21. Jahrhundert bestehende Schul- und Bildungswesen bzw.-system unterscheidet sich grundsätzlich von dem des 18. Jahrhunderts.
Rövenich und seine Landwirtschaft
Die über 18 Millionen Jahre alte Zülpicher Börde, am Nordrand der Eifel liegend, ist ein wesentlicher Teil der Niederrheinischen Bucht. In unterschiedlichen Tiefen, teilweise bis zu 160m, finden wir Braunkohleflöze und die Oberschicht der Böden besteht aus dem fruchtbaren Löss.